Skip to main content

Die Pedale bestimmt den Tritt – auch beim Hollandrad
So puristisch ein Fahrrad auch ausgestattet ist, ein Teil kann man kaum weglassen: Die Pedale. Schließlich ist die Pedale mit das entscheidende Bindeglied zwischen Muskelkraft und Antrieb. Man unterscheidet zwei Pedalarten: Klickpedale, die über eine mechanische Bindung verfügen und mit „Klickies“ gefahren werden und das konventionelle Pedal mit Käfig oder Plattform. Beim Hollandrad empfiehlt sich ein konventionelles Pedal, wie es bei den gängigen Fahrradmodellen verbaut wird.

Qualität mit Tritt
Zwar gibt es schon Pedale für weit unter zehn Euro, aber manche sind zum Teil mit Konuslager minderer Qualität ausgestattet. Die hohe Reibung setzt diesen Konstruktionen enge Grenzen in Sachen Langlebigkeit und Rundlauf. Pedal-Körper und -Käfig sind aus Kunststoff oder Aluminium. Kugelgelagerte Pedale mit gedichteten Industrielagern in der Preisklasse um 20 Euro drehen besser rund und halten länger. Das gilt auch für die Kategorie „Stadtpedale“, die für die Hollandrad-Fahrer mit Straßen- oder normalen Sportschuhen geeignet sind. Mit einem Gewicht von ca. 300g pro Paar können City-Pedale realtiv leicht sein. Einschränkungen gibt es manchmal beim Grip auf Grund der manchmal geringen Auflagefläche.

Sale
Exustar Anti-Rutschpedal, silber/schwarz
29 Bewertungen
Exustar Anti-Rutschpedal, silber/schwarz
  • Alu-Körper
  • Alu Käfikg
  • mit grauer Gummiauflage

Wie man tritt, so fährt man
Lange Zeit wurde das Fahrradpedal in der Fahrradgeschichte, bis auf den sportlichen Bereich,kaum weiter entwickelt. Nun gibt es Pedalmodelle wie die Ergon PC2, die auf die ergonomischen und biomechanischen Bedürfnisse von Radfahrern eingehen, die keine Sport- oder Klickpedale nutzen. Wartungsfreie Gleitlager und an die Schuhgröße angepasste Ausführungen mit großer, rutschhemmender Auflagefläche lassen auch Hollandradfahrer kraftschonend pedalieren. Mit hochwertigstem Material ausgestattet ist die City- und Trekking-Pedale Xpedo Traverse: CroMO Steckachse,CNC gefräster Aluminiumkörper, Käfig mit Kraton Oberfläche und 3-fach Cartrige Konstruktion.

Der Zweck bestimmt die Funktion
Wer mit seinem Hollandrad als Pendler unterwegs ist, kann sich Steckpedale montieren. Beim EZY-System aus Japan können die Konus gelagerten Pedale blitzschnell auf- oder abgesteckt werden. Mit einem Gewicht von 360g pro Paar und einem Preis von ca. 60 Euro eine praktikable Lösung. Eine Alternative können auch Faltpedale wie beim Klapprad sein.

Sale
Wellgo Fahrradpedal Clip-On/ Anti-Rutsch
25 Bewertungen
Wellgo Fahrradpedal Clip-On/ Anti-Rutsch

  • Alukörper und Kunstoffkäfig
  • abnehmbar in Sekunden
  • durch Abnahme Schutz vor Diebstahl dienen die Pedale auch als „Wegfahrsperre“
  • mit Anti-Rutsch Gummiauflage
  • Steckverbindung passend für beide Seiten, daher keine Verwechslung der Seiten möglich
  • mit deutschem Prüfzeichen


Wer bei der Fahrt ins Büro mit dem Hollandrad nicht auf seine teuren Lederschuhe verzichten will, sollte einen Klassiker aus Kalifornien montieren: Die Form der Urban Pedale geht auf die „Piste Marcel Berthet“ von 1923 zurück. Hochwertigste Industrielager garantieren butterweiche Pedaldrehungen, ein mit Leder ummantelter Pedalhaken und Lederriemen fixieren das edle Schuhwerk.

Ungewöhnlich in Form und Material sind die Pedalen von Moto. Der Pedalkörper besteht aus Schichtholz, die Pedalachse aus Stahl. Eine ultraflache Bauweise dicht an der Pedalachse vermittelt ein direktes Trittgefühl. Die an den Ecken abgerundeten, quadratischen Pedale reduzieren die Verletzungsgefahr. Die patentierte Lagerung der Achse ermöglicht einen variablen Abstand von fünf Millimetern zur Kurbel.

MOTO Urban Pedal - City- und Tourenpedal für alle Schuharten
15 Bewertungen
MOTO Urban Pedal - City- und Tourenpedal für alle Schuharten

  • Großflächige rutschfeste Fahrradpedale für alle Schuhtypen
  • komplett in Deutschland gefertigt
  • Bessere Verteilung des Drucks auf die Schuhsohle
  • Verbesserte Kraftübertragung
  • Sicherer Halt sogar bei Nässe


Weniger in Betracht für Hollandräder kommen sportliche Pedale mit Pedalkäfigen aus Edelstahl, Klickpedale mit mechanischen Verbindungen zur Schuhplatte wie für Rennräder und Mountainbikes,sogenannte SPD-Pedale von Shimano oder Plattensysteme von Look.

Bevor Fahrradpedale montiert werden, muss in das Gewinde der Kurbel (das sogenannte Auge) reichlich Lagerfett geschmiert werden. Damit wird die Korrosion minimiert und das Ab- oder Anschrauben der Pedale wird deutlich erleichtert. Auch hier gilt: Wer gut schmiert, der gut fährt.

Top